Wichtige Hinweise für Personen mit einem positiven Corona-Test

Sie wurden positiv auf das Coronavirus getestet - mit einem PCR- oder einem qualifizierten Antigenschnelltest im Testzentrum?

Ist Ihr Testergebnis positiv, nutzen Sie bitte unser Online-Meldeformular, um dem Gesundheitsamt weitere Informationen zu Ihrer persönlichen Situation und Kontaktpersonen mitzuteilen:

Online-Meldeformular für Personen mit einer bestätigten Corona-Infektion

Wichtige Hinweise:

  • Nur wer sich online registriert, erhält einen Isolationsbescheid und Genesenen-Nachweis vom Gesundheitsamt. Es werden nicht mehr automatisch Bescheide verschickt.
  • Wichtig ist der Hinweis, dass dem Arbeitgeber gegenüber auch das positive PCR-Ergebnis als Nachweis ausreicht.
  • Den Nachweis über die Genesung können Apotheken ebenfalls auf Basis des positiven PCR-Tests ausstellen.
  • Achtung: Ein Genesenen-Nachweis wird nur nach einem PCR-Test ausgestellt, ein positiver Schnelltest reicht nicht aus.
  • Nach der neuen Thüringer Corona-Verordnung gilt ab Mai, dass die Absonderung frühestens nach Ablauf von fünf Tagen endet, wenn vorher 48 Stunden Symptomfreiheit besteht. Die Isolation bleibt für Infizierte verpflichtend, Verstöße sind weiterhin mit bis zu 5.000 Euro bußgeldbewährt.
  • Beschäftigte in Einrichtungen der medizinischen Versorgung und der Pflege müssen darüber hinaus einen negativen Testnachweis zur Beendigung der Quarantäne erbringen, wenn sie vor Ablauf von zehn Tagen ihre Tätigkeit wieder aufnehmen wollen. Dieser Test wird jedoch grundsätzlich allen Personen empfohlen, da auch bei Symptomfreiheit nicht ausgeschlossen werden kann, dass man noch ansteckend ist.
  • Für enge Kontaktpersonen von Infizierten gemäß RKI-Definition gilt zukünftig lediglich eine dringende Empfehlung zur Absonderung, keine Verpflichtung mehr.

Hinweise zur häuslichen Quarantäne für positiv Getestete:

  • Sie müssen sich unverzüglich ab der Testung in häusliche Quarantäne begeben (gemäß den Regelungen in § 9 der Thüringer SARS-Cov-2-Infektionsschutz-Maßnahmeverordnung in der aktuell gültigen Fassung). Das heißt, die Betroffenen dürfen in dieser Zeit die Wohnung nicht verlassen und keinen Besuch von Personen empfangen, die nicht ihrem Haushalt angehören.
  • Das Verlassen der Wohnung ist ausnahmsweise jeweils einmal täglich für den Weg zum Postkasten bzw. zu den Abfallbehältern, wobei jedoch eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist.
  • Die Pflicht zur Absonderung kann zudem unterbrochen werden zur Durchführung eines PCR- oder vergleichbaren PoC-NAT-Tests oder eines qualifizierten Antigenschnelltests (Arzt/Testzentrum), für eine unaufschiebbaren ärztlichen Behandlung oder eine rechtsverbindliche gerichtliche oder behördliche Ladung oder Anordnung, nachdem die absonderungspflichtige Person die Teststelle, den Arzt, die medizinische Einrichtung, das Gericht oder die Behörde über ihre Pflicht zur Absonderung unterrichtet hat.
  • Weiterhin haben Sie jeden, der z.B. aus behördlichen Gründen persönlichen Kontakt zu Ihnen aufnimmt, über die Quarantäne aufzuklären (medizinisches Personal, Polizei, Feuerwehr, Ordnungsbehörde, Jugendamt, Vollstreckungsdienst und Lieferdienst, damit der notwendige Eigenschutz für die Kontaktperson erfolgen kann).
  • Für erforderliche Wege dürfen weder ÖPNV noch Taxen genutzt werden.
  • Es sind folgende Hygieneregeln zu beachten:
    • Im Haushalt sollten Sie sich nach Möglichkeit zeitlich und räumlich getrennt von den anderen Haushaltsmitgliedern aufhalten. Eine zeitliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden. Eine räumliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass sich Betroffene in einem anderen Raum als die anderen Haushaltsmitglieder aufhalten.
    • Beim Husten und Niesen ist Abstand zu anderen und die Armbeuge vor Mund und Nase zu halten bzw. ein Taschentuch zu nutzen. Regelmäßiges gründliches Händewaschen ist unerlässlich, Augen, Nase und Mund sollten nicht berührt werden.
  • Bis zum Ende der Absonderung muss zweimal täglich die Körpertemperatur gemessen und täglich ein Tagebuch zu Symptomen, Körpertemperatur, allgemeinen Aktivitäten und Kontakten zu weiteren Personen geführt werden.
  • Sollten sich Symptome entwickeln, der Gesundheitszustand sich verschlechtern oder die Symptome am Ende der Quarantänezeit noch fortbestehen, ist telefonisch das Gesundheitsamt und der Arbeitgeber zu informieren.
  • Für die Zeit der Absonderung unterliegen die Betroffenen der Beobachtung durch das Gesundheitsamt gemäß § 29 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG). Demnach sind Unter­suchungen und Entnahmen von Untersuchungsmaterial durch die Beauftragten des Gesundheits­amtes vornehmen zu lassen, insbesondere erforderliche äußerliche Untersuchungen, Abstriche von Haut und Schleimhäuten, Blutentnahmen, Röntgenuntersuchungen sowie das erforderliche Untersuchungsmaterial auf Verlangen bereitzustellen. Anordnungen des Gesundheitsamtes sind Folge zu leisten. Ferner besteht die Verpflichtung, den Beauftragten des Gesundheitsamtes zum Zwecke der Befragung oder Untersuchung den Zutritt zur Wohnung zu gestatten und auf Verlangen über alle den Gesundheitszustand betreffenden Umstände Auskunft zu geben.
  • Ist die betroffene Person minderjährig oder steht sie unter Betreuung, müssen die Erziehungsberechtigten oder der Betreuer für die Einhaltung der Regeln sorgen.

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