Integrierte Sozialplanung im Landkreis Nordhausen

Aufbauend auf die Projekte Planungskoordination Armutsprävention und Integrationsmanagement (ThILIK) werden in der ESF Plus-Förderperiode ab 2022 integrierte Planungsprozesse im Landkreis Nordhausen auf weitere Planungsbereiche übertragen. Ziel der Integrierten Sozialplanung ist die aktive Inklusion zur Verbesserung der Chancengleichheit und aktive Teilhabe sowie die Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit benachteiligter Personengruppen durch die Entwicklung einer bedarfsgerechten Sozial- und Bildungsstruktur im Landkreis Nordhausen. Dazu wird die Sozialstrategie des Landkreises erarbeitet. Diese soll bis zum Ende des Förderzeitraumes 30.06.2025 vom Kreistag beschlossen werden und den Qualitätskriterien für ein integriertes, beteiligungsorientiertes, fachvernetzendes Konzept entsprechen. Dies soll erreicht werden durch: die Stärkung kommunaler Fachplanungen als integrierte Planung, die Qualifizierung des Zusammenwirkens von kommunalen Fachplanungen und des Fach- und Finanzcontrollings, die Entwicklung und Qualifizierung von Strategien und Instrumenten zur Inklusion benachteiligter Bevölkerungsgruppen, die Stärkung der lokalen Netzwerkarbeit unter Einbeziehung der Betroffenen- und der Akteursebene in die Planungsprozesse sowie die Entwicklung und Anwendung von Instrumenten zur Wirkungsmessung der Inklusionsleistungen.

Die Prozesse der integrierten Sozialplanung werden vom 01.07.2022 bis 30.06.2025 gefördert durch den Freistaat aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESFplus).

Entwicklung Sozialstrategie
Strategien und Planungsdokumente
Angebote für Menschen mit Migrationshintergrund
  • Angebote für Menschen mit Migrationshintergrund (Stand Juni 2022)

Kontakt

Landratsamt Nordhausen

Stab Sozialplanung/Controlling
Behringstraße 3
99734 Nordhausen

Tel.: 03631 911–5011/–5012
E-Mail: Sozialplanung@lrandh.thueringen.de